Published at 02 Apr 2021
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Vier Schritte zum Stipendium der „Studienstiftung des deutschen Volkes“

Vier Schritte zum Stipendium der „Studienstiftung des deutschen Volkes“


Der Vorschlag oder die Selbstbewerbung für das Stipendium der Studienstiftung

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist ein deutsches Begabtenförderwerk, das „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen“ (www.studienstiftung.de) fördert. Wenn diese Beschreibung auf euch zutrifft, dann habt ihr verschiedene Möglichkeiten, euch um das Stipendium zu bewerben. Eine Möglichkeit ist der Schulvorschlag, wenn ihr momentan in eurer Abiturphase seid und plant, in den folgenden 2 Jahren ein Studium aufzunehmen. Dafür müsst ihr nicht unbedingt der Jahrgangsbeste sein: Es zählt auch euer Engagement in und außerhalb der Schule. Eine weitere Option ist, von einem Professor, solltet ihr an einer Universität studieren, oder im Falle eines Hochschulstudiums von einem Hochschullehrer bzw. Rektor vorgeschlagen zu werden. Wenn ihr euch für einen geeigneten Kandidaten haltet, braucht ihr nicht schüchtern zu sein und könnt auch selbstständig auf die Verantwortlichen zugehen und sie bitten, euch vorzuschlagen. Überdurchschnittlich gute Leistungen und euer Engagement außerhalb des Studiums sind auch hier die Vorraussetzung. Es gibt noch mehr Institutionen, die euch für das Stipendium vorschlagen können, so zum Beispiel Prüfungsämter oder Alumni, also ehemalige Stipendiaten der Studienstiftung, die euch persönlich aus dem Unterricht kennen. Auch einer Eigenbewerbung für das das Stipendium der Studienstiftung zu Beginn des Studiums steht nichts im Weg. Ein kleiner Nachteil ist hier, dass ihr einen Auswahltest erfolgreich bestehen müsst, bevor ihr zu einem Auswahlseminar eingeladen werdet. Seid ihr vorgeschlagen, nehmt ihr automatisch teil. Mehr zu den Vorschlags- bzw. Bewerbungsmöglichkeiten und Vorraussetzungen könnt unter www.studien-stiftung.de nachlesen.

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Bewerbungsunterlagen für das Stipendium der Studienstiftung

Der zweite Schritt zum Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes ist die Einreichung eurer Bewerbungsunterlagen. Zu den notwendigen Unterlagen gehört ein Bewerbungsformular der Studienstiftung, in dem ihr Angaben zu eurer Person, eurem Studium und dem bisherigen Lebensweg macht. Es wird zum Beispiel nach euren Vorbildern gefragt oder nach Ereignissen, die euch im Leben besonders beeinflusst haben. Zusätzlich zu diesem Bewerbungsformular wird ein ausführlicher Lebenslauf von euch verlangt. Hierbei solltet ihr auf zwei bis vier Seiten euren Lebenslauf erläutern und bestimmte Entscheidungen eures Lebens begründen. Es ist empfehlenswert, als Grundlage dafür zunächst einen tabellarischen Lebenslauf anzufertigen. Achtet darauf, dass der Fließtext dann gut strukturiert ist, z.B. durch Unterüberschriften. Versucht, kurz und knapp die wichtigsten Aspekte eures Lebens zu schildern. Seid dabei nicht schüchtern, steht zu euren Stärken und erwähnt Preise oder Auszeichnungen, die ihr erhalten habt. Allerdings solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht zu weit ausholt oder euch mit Eigenlob überhäuft. Habt keine Angst, Kapitel eures Lebens, in denen nicht alles nach Plan lief oder einen Studienfachwechsel zu erwähnen: Ihr könnt die Beweggründe dafür nennen und erklären welche Einsichten ihr gewonnen habt. Wenn ihr für das Stipendium von einer entsprechenden Institution vorgeschlagen wurdet, ist der Inhalt eurer Unterlagen laut Studienstiftung nicht maßgeblich, für die finale Entscheidung, ob ihr das Stipendium bekommt. Die Angaben, die ihr in der Bewerbung macht, sollen lediglich als Gesprächsgrundlage für das folgende Auswahlseminar dienen. Noch mehr Tipps für den ausführlichen Lebenslauf sind unter http://www.mystipendium.de/bewerbung-stipendium/ausfuehrlicher-lebenslauf nachzulesen.

 

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Das Auswahlseminar für das Stipendium der Studienstiftung

Auf dem Weg zum Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes wird ein Auswahlseminar auf euch zukommen. Es kann passieren, dass ihr einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen müsst, für den ihr die Kosten selbst tragt. Es wird außerdem eine kleine Eigenbeteiligung fällig, dafür werdet ihr aber von Freitag bis Sonntag komplett verpflegt. Beim Auswahlseminar sollen eure „intellektuellen Fähigkeiten, Leistungsbereitschaft und Motivation, Kommunikations- und Artikulationsfähigkeit, soziale Kompetenz und gesellschaftliches Engagement sowie außerfachliches Interesse“ (www.studienstiftung.de) beurteilt werden. Diese Bewertung wird durch ehrenamtliche Juroren vorgenommen. Etwas Vorbereitung auf das Auswahlseminar ist allerdings nötig. Ihr müsst einen kurzen Vortrag über ein Thema eurer Wahl vorbereiten, der dann in einer kleinen Gruppe gehalten wird. Hilfsmittel, wie Powerpoint sind dabei nicht erwünscht - überzeugt also mit selbstsicherem Auftreten und freiem Sprechen. Anschließend werdet ihr eine Diskussion zum Thema moderieren. Wählt also ein Thema, das eine spannende Diskussion verspricht. Scheut euch nicht, in den Diskussionsrunden der anderen Teilnehmer klar eure Meinung zu sagen oder eine kritische Position einzunehmen. Zusätzlich zu diesen Gruppenrunden werden Einzelgespräche auf euch zukommen. Ihr werdet zu eurem bisherigen Lebensweg oder euren Zielen befragt. Fragen zum aktuellen Weltgeschehen oder Allgemeinwissen sind möglich, vielleicht wird euch ein Rätsel gestellt. Aber keine Angst: Es ist kein Weltuntergang, wenn ihr eine Frage nicht korrekt beantworten könnt oder etwas mehr Zeit für die Antwort braucht. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren. Verständlich, dass ihr aufgeregt seid, aber die anfängliche Anspannung wird schnell verfliegen, wenn ihr erst einmal die anderen Teilnehmer des Auswahlseminars kennengelernt habt. Es erwartet euch ein spannendes Wochenende mit vielen interessanten Unterhaltungen.

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Von der Studienstiftung angenommen - und dann?

Nach dem Auswahlseminar heißt es leider erstmal: Warten. Ungefähr zwei bis drei Wochen wird es dauern, bis ihr mit einem Brief benachrichtigt werdet, ob ihr von der Studienstiftung des deutschen Volkes für das Stipendium ausgewählt wurdet. Zweifelt nicht an euch, falls ihr abgelehnt werdet. Seid stolz auf euch, dass ihr für das Stipendium vorgeschlagen wurdet bzw. dass ihr den Auswahltest bestanden habt. Und es war nicht alles umsonst, schließlich habt ihr beim Auswahlseminar viele interessante Menschen und vielleicht eine fremde Stadt kennengelernt. Wenn ihr angenommen wurdet, habt ihr allerdings wirklich Grund zur Freude. Es erwartet euch eine sehr gute finanzielle und ideelle Förderung mit breit gefächertem Angebot. Die finanzielle Förderung beinhaltet eine monatliche Summe von 300€ sowie einen Zuschlag, der eurem Bafög entspricht. Auch Auslandsaufenthalte werden gefördert: Die Studienstiftung übernimmt einen Teil der Studiengebühren und ihr habt die Möglichkeit, an Sprachkursen teilzunehmen. Darüber hinaus könnt ihr bei Sommerakademien und wissenschaftlichen Kollegs gleichgesinnte Studenten treffen und tolle Erfahrungen sammeln. Es gibt verschiedene Seminare oder Praktikantenprogramme, die euch bei der Berufsorientierung unterstützen. Jeder Stipendiat hat vor Ort und in der Geschäftsstelle der Studienstiftung einen Ansprechpartner, der beratend zur Seite steht. Dieser ist der sogenannte Vertrauensdozent, der eine Gruppe von Stipendiaten betreut und regelmäßige Treffen der Gruppe organisiert. Studierende mit Kind oder Studierende, die nicht über ihre Eltern krankenversichert sind, können zusätzliche Förderungen erhalten. Das Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes bietet also eine tolle Möglichkeit, seine Studienzeit in vollen Zügen zu genießen, Erfahrungen fürs Leben zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Die genannten Förderungsangebote können auch unter www.studienstiftung.de nachgelesen werden.

Der Vorschlag oder die Selbstbewerbung für das Stipendium der Studienstiftung

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist ein deutsches Begabtenförderwerk, das „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen“ (www.studienstiftung.de) fördert. Wenn diese Beschreibung auf euch zutrifft, dann habt ihr verschiedene Möglichkeiten, euch um das Stipendium zu bewerben. Eine Möglichkeit ist der Schulvorschlag, wenn ihr momentan in eurer Abiturphase seid und plant, in den folgenden 2 Jahren ein Studium aufzunehmen. Dafür müsst ihr nicht unbedingt der Jahrgangsbeste sein: Es zählt auch euer Engagement in und außerhalb der Schule. Eine weitere Option ist, von einem Professor, solltet ihr an einer Universität studieren, oder im Falle eines Hochschulstudiums von einem Hochschullehrer bzw. Rektor vorgeschlagen zu werden. Wenn ihr euch für einen geeigneten Kandidaten haltet, braucht ihr nicht schüchtern zu sein und könnt auch selbstständig auf die Verantwortlichen zugehen und sie bitten, euch vorzuschlagen. Überdurchschnittlich gute Leistungen und euer Engagement außerhalb des Studiums sind auch hier die Vorraussetzung. Es gibt noch mehr Institutionen, die euch für das Stipendium vorschlagen können, so zum Beispiel Prüfungsämter oder Alumni, also ehemalige Stipendiaten der Studienstiftung, die euch persönlich aus dem Unterricht kennen. Auch einer Eigenbewerbung für das das Stipendium der Studienstiftung zu Beginn des Studiums steht nichts im Weg. Ein kleiner Nachteil ist hier, dass ihr einen Auswahltest erfolgreich bestehen müsst, bevor ihr zu einem Auswahlseminar eingeladen werdet. Seid ihr vorgeschlagen, nehmt ihr automatisch teil. Mehr zu den Vorschlags- bzw. Bewerbungsmöglichkeiten und Vorraussetzungen könnt unter www.studien-stiftung.de nachlesen.

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Bewerbungsunterlagen für das Stipendium der Studienstiftung

Der zweite Schritt zum Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes ist die Einreichung eurer Bewerbungsunterlagen. Zu den notwendigen Unterlagen gehört ein Bewerbungsformular der Studienstiftung, in dem ihr Angaben zu eurer Person, eurem Studium und dem bisherigen Lebensweg macht. Es wird zum Beispiel nach euren Vorbildern gefragt oder nach Ereignissen, die euch im Leben besonders beeinflusst haben. Zusätzlich zu diesem Bewerbungsformular wird ein ausführlicher Lebenslauf von euch verlangt. Hierbei solltet ihr auf zwei bis vier Seiten euren Lebenslauf erläutern und bestimmte Entscheidungen eures Lebens begründen. Es ist empfehlenswert, als Grundlage dafür zunächst einen tabellarischen Lebenslauf anzufertigen. Achtet darauf, dass der Fließtext dann gut strukturiert ist, z.B. durch Unterüberschriften. Versucht, kurz und knapp die wichtigsten Aspekte eures Lebens zu schildern. Seid dabei nicht schüchtern, steht zu euren Stärken und erwähnt Preise oder Auszeichnungen, die ihr erhalten habt. Allerdings solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht zu weit ausholt oder euch mit Eigenlob überhäuft. Habt keine Angst, Kapitel eures Lebens, in denen nicht alles nach Plan lief oder einen Studienfachwechsel zu erwähnen: Ihr könnt die Beweggründe dafür nennen und erklären welche Einsichten ihr gewonnen habt. Wenn ihr für das Stipendium von einer entsprechenden Institution vorgeschlagen wurdet, ist der Inhalt eurer Unterlagen laut Studienstiftung nicht maßgeblich, für die finale Entscheidung, ob ihr das Stipendium bekommt. Die Angaben, die ihr in der Bewerbung macht, sollen lediglich als Gesprächsgrundlage für das folgende Auswahlseminar dienen. Noch mehr Tipps für den ausführlichen Lebenslauf sind unter http://www.mystipendium.de/bewerbung-stipendium/ausfuehrlicher-lebenslauf nachzulesen.

 

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Das Auswahlseminar für das Stipendium der Studienstiftung

Auf dem Weg zum Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes wird ein Auswahlseminar auf euch zukommen. Es kann passieren, dass ihr einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen müsst, für den ihr die Kosten selbst tragt. Es wird außerdem eine kleine Eigenbeteiligung fällig, dafür werdet ihr aber von Freitag bis Sonntag komplett verpflegt. Beim Auswahlseminar sollen eure „intellektuellen Fähigkeiten, Leistungsbereitschaft und Motivation, Kommunikations- und Artikulationsfähigkeit, soziale Kompetenz und gesellschaftliches Engagement sowie außerfachliches Interesse“ (www.studienstiftung.de) beurteilt werden. Diese Bewertung wird durch ehrenamtliche Juroren vorgenommen. Etwas Vorbereitung auf das Auswahlseminar ist allerdings nötig. Ihr müsst einen kurzen Vortrag über ein Thema eurer Wahl vorbereiten, der dann in einer kleinen Gruppe gehalten wird. Hilfsmittel, wie Powerpoint sind dabei nicht erwünscht - überzeugt also mit selbstsicherem Auftreten und freiem Sprechen. Anschließend werdet ihr eine Diskussion zum Thema moderieren. Wählt also ein Thema, das eine spannende Diskussion verspricht. Scheut euch nicht, in den Diskussionsrunden der anderen Teilnehmer klar eure Meinung zu sagen oder eine kritische Position einzunehmen. Zusätzlich zu diesen Gruppenrunden werden Einzelgespräche auf euch zukommen. Ihr werdet zu eurem bisherigen Lebensweg oder euren Zielen befragt. Fragen zum aktuellen Weltgeschehen oder Allgemeinwissen sind möglich, vielleicht wird euch ein Rätsel gestellt. Aber keine Angst: Es ist kein Weltuntergang, wenn ihr eine Frage nicht korrekt beantworten könnt oder etwas mehr Zeit für die Antwort braucht. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren. Verständlich, dass ihr aufgeregt seid, aber die anfängliche Anspannung wird schnell verfliegen, wenn ihr erst einmal die anderen Teilnehmer des Auswahlseminars kennengelernt habt. Es erwartet euch ein spannendes Wochenende mit vielen interessanten Unterhaltungen.

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Von der Studienstiftung angenommen - und dann?

Nach dem Auswahlseminar heißt es leider erstmal: Warten. Ungefähr zwei bis drei Wochen wird es dauern, bis ihr mit einem Brief benachrichtigt werdet, ob ihr von der Studienstiftung des deutschen Volkes für das Stipendium ausgewählt wurdet. Zweifelt nicht an euch, falls ihr abgelehnt werdet. Seid stolz auf euch, dass ihr für das Stipendium vorgeschlagen wurdet bzw. dass ihr den Auswahltest bestanden habt. Und es war nicht alles umsonst, schließlich habt ihr beim Auswahlseminar viele interessante Menschen und vielleicht eine fremde Stadt kennengelernt. Wenn ihr angenommen wurdet, habt ihr allerdings wirklich Grund zur Freude. Es erwartet euch eine sehr gute finanzielle und ideelle Förderung mit breit gefächertem Angebot. Die finanzielle Förderung beinhaltet eine monatliche Summe von 300€ sowie einen Zuschlag, der eurem Bafög entspricht. Auch Auslandsaufenthalte werden gefördert: Die Studienstiftung übernimmt einen Teil der Studiengebühren und ihr habt die Möglichkeit, an Sprachkursen teilzunehmen. Darüber hinaus könnt ihr bei Sommerakademien und wissenschaftlichen Kollegs gleichgesinnte Studenten treffen und tolle Erfahrungen sammeln. Es gibt verschiedene Seminare oder Praktikantenprogramme, die euch bei der Berufsorientierung unterstützen. Jeder Stipendiat hat vor Ort und in der Geschäftsstelle der Studienstiftung einen Ansprechpartner, der beratend zur Seite steht. Dieser ist der sogenannte Vertrauensdozent, der eine Gruppe von Stipendiaten betreut und regelmäßige Treffen der Gruppe organisiert. Studierende mit Kind oder Studierende, die nicht über ihre Eltern krankenversichert sind, können zusätzliche Förderungen erhalten. Das Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes bietet also eine tolle Möglichkeit, seine Studienzeit in vollen Zügen zu genießen, Erfahrungen fürs Leben zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Die genannten Förderungsangebote können auch unter www.studienstiftung.de nachgelesen werden.